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Fotografie: Martin Grothmaak

Kammeroper Frankfurt im Palmengarten
Die lustige Witwe
Operette in drei Akten
von Victor Léon und Leo Stein
Musik von Franz Lehár

Premiere Freitag 11. Juli 2014
Weitere Vorstellungen: Mi. 16., Fr. 18., Sa. 19., So. 20., Mi 23., Fr. 25., Sa. 26., So. 27. Mi. 30. Juli 2014 Fr. 1., Sa. 2., So. 3., Mi. 6., Fr. 8., Sa. 9., So. 10. August
2014 Beginn jeweils 20 Uhr

Bei Regen findet die Aufführung konzertant statt.

Leitung: Erdl, Pudenz, Bar, Vilagrasa, Berghoff,
Rosenberg, Rothermel, Keller, Leistikow u.a.

Mitwirkende:
Arkaeva, Unruh, El Sigai, Orrely, Crowe, Lenke, Vettel, Matheis, Mathes, Grothe, Höflinger, Eckhardt, u. a.

Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt

Aufführungsort:
Orchestermuschel/ Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Bockenheimer Landstraße / Palmengartenstraße 1 und Siesmayerstraße 61
Vorverkauf: Frankfurt Ticket Tel: 13 40 400,
Kasse Palmengarten und an der Abendkasse


Die Frankfurter Kammeroper mit der "Lustigen Witwe" im Palmengarten


Sie ist der amüsanteste Trauerfall der gesamten Musikgeschichte: Die lustige Witwe von Franz Lehar. Der ehemalige Kapellmeister der K.u.K.-Armee rettete 1905 das Genre Operette durch eine kräftige Injektion Unmoral und Witz und eine Musik, die den in der Handlung unaufhörlich fließenden Champagner gradezu hörbar macht. Die Handlung scheint in Zeiten seltsamer Regierungen und drohender Staatsbankrotte fast wieder aktuell.
Eine knusprige, reiche Witwe soll an den Mann gebracht werden, um den Operettenstaat Pontevedro vor dem Bankrott zu retten. Es folgen Verwirrungen, Mißverständnisse, zynische Manöver und Zylinder, gehörnte Ehemänner, depperte Adelige, vorgetäuschte und echte Liebesschwüre. Die Musik schwebt im Walzertakt durch den Saal, reitet scharfe Galoppattaken oder hebt die Röcke zum Cancan.
Der 35-dreißigjährige Lehar schrieb in diese eine Operette so viele "Hits" hinein, dass man heutzutage sicher drei Musicals damit bestücken würde: "Ich bin eine anständige Frau", "Lippen schweigen, es flüstern Geigen", "Heute gehe ich ins Maxim" und viele mehr. Die Witwe eroberte wenige Jahren nach der Uraufführung die Welt bis in die hintersten Winkel von Ceylon, Südafrika oder Südamerika. Allein zu Lehars Lebzeiten (er starb 1948) wurde sie 300 000 Mal gespielt, mehrfach verfilmt und gilt auch heute noch als Kronjuwel unter den Operetten.Wer könnte geeigneter sein als die Frankfurter Kammeroper, dieses launige Stück Lebenslust auf die Bühne zu bringen? Vom Staub der Traditon befreit wird die Lustige Witwe im Sommer unter dem Sternenhimmel des Palmengartens ihr Unwesen treiben und zeigen, wieviel Witz, Erotik und Energie in dem heute oft unterschätzten Genre Operette steckt.

Opera giocosa: Zwanzig Jahre Kammeroper im Palmengarten

In Frankfurt ist in den letzten zwanzig Jahren etwas entstanden, das einzigartig ist in Europa: Ein sommerliches Opernfest inmitten einer Naturoase.
Alte hohe Bäume umsäumen ein Opernhaus ohne Wände. 1994 bespielte die Kammeroper Frankfurt mit drei selten aufgeführten Werken berühmter Komponisten - es waren Donizettis Viva la Mamma und Nachtglocke sowie Bizets Dr. Mirakel - zum ersten Mal die Muschel im Palmengarten. Ein Mirakel ist seitdem auch diese Open-Air-Opernreihe geworden.
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